Mannschaftskämpfe Runde 1 (WSC3)

Der Herbst ist endlich da. Und damit auch der Beginn der Schachsaison. W√§hrend die meisten anderen Staffeln erst am 22. Oktober starten, beginnt die Kreisliga Jade-Weser 3 Wochen fr√ľher. Denn hier werden 10 Runden gespielt. Die Zusatzrunde wurde gleich zu Saisonbeginn terminiert. Wir starteten mit einem Heimspiel gegen Ammerland 4.¬†Erwartet war eigentlich ein Duell auf Augenh√∂he, da beide Teams in etwa gleich starker Aufstellung angetreten sind. Dass es dann eine deutliche Niederlage wurde, √ľberraschte etwas.

Fr√ľh auf Verlust stand Konstantin an Brett 4. Und bei Klaus-Dieter an Brett 1 gaben seine Minusbauern leider ebenfalls den Ausschlag. Andreas an Brett 3 hatte zwar zwischenzeitlich einen Mehrbauern, gab diesen jedoch wieder her und verlor sein Endspiel. Lediglich Erwin an Brett 2 rettete unsere Ehre und errang wenigstens ein Remis. so dass es nicht mit einer 0:4-Pleite, sondern nur mit einer 0,5:3,5-Niederlage in die neue Saison geht.

In der nächsten Runde (am 22.10.) geht es dann zu Ammerland 5. Und dann greifen auch WSC1 und WSC2 ins Geschehen ein.

PokalMM 2017/18

Die vierte Saison in Folge versucht sich der WSC in der PokalMM der Spielgemeinschaft Niedersachsen/Bremen. Zwei Sachen sind diese Saison anders.

Erstens: Runde 1 haben wir diese Saison √ľberstanden. Allerdings nur kampflos. Denn Runde 1 war die sogenannte "Ausgleichsrunde". Und wir waren eines der vielen gl√ľcklichen spielfreien Teams.

Zweitens: Während wir in den letzten drei Jahren zum Auftakt immer gegen eine Mannschaft des Landesverbandes Bremen spielen mussten, war diesmal mit Union Oldenburg eine Mannschaft aus unserem Bezirk der Gegner. Als klassentiefere Mannschaft genossen wir erneut Heimrecht.

Gleich blieb allerdings die Tatsache, dass wir erneut Außenseiter sind. Denn der Klassenunterschied (Oldenburg = 2. Bundesliga, WSC = Bezirksliga) beträgt 4 (in Worten: VIER!) Staffeln.

Zun√§chst erwischte es Zotin, der mit den wei√üen Steinen an Brett 3 den K√ľrzeren zog. Heinz k√§mpfte noch einige Zeit, konnte an Brett 2 (ebenfalls mit wei√ü) sich am Ende aber auch nur noch geschlagen geben. Hagen (Brett 4/schwarz) hatte einen Bauern weniger und k√§mpfte ums Remis, was er seinem Gegner auch anbat. Unmittelbar nach diesem Remisangebot - es war immer noch offen - siegte Alexander (Brett 1/schwarz). Dies √§nderte die Ausgangslage f√ľr uns. Denn mit einem eventuellen Sieg unsererseits an Brett 4 h√§tte es am Ende 2:2 sowie nach "Berliner Wertung" 5:5 gestanden. Dann w√§ren wir als klassentiefere Mannschaft weiter gewesen.

Hagens Gegner h√§tte aus mannschaftstaktischen Gr√ľnden das Remis jetzt eigentlich annehmen m√ľssen. Dann h√§tte Oldenburg mit einem 2,5:1,5-Sieg Runde 3 erreicht. Er w√§hnte sich jedoch offenbar in besserer Stellung und lehtne ab. Eine Wendung der Geschehnisse an Brett 4 zu unseren Gunsten w√§re aber wohl zu kitschig gewesen. Und so kam es dann auch nicht. In Zeitnot machte Hagen einen Fehler und verlor leider noch. Mit 1:3 zogen wir also den K√ľrzeren. Damit hei√üt es erneut, ein Jahr warten und dann (hoffentlich) die Auftaktrunde sportlich √ľberstehen.

 

WSC Union OL 1 : 3
Schneider, Alexander Meessen, Max 1 : 0
Korsus, Heinz Wagner, Jan 0 : 1
Zotin, Vladimir B√ľrckner, Hartmut 0 : 1
Sölken, Hagen Anirudh, Unni 0 : 1