Mannschaftskämpfe Runde 3

Am Totensonntag stand Spieltag 3 der laufenden Saison in allen Staffeln auf dem Plan. Unsere Erste musste in Bad Zwischenahn bei Ammerland3 antreten. Trotz unserer Ausf√§lle (Andreas, Anton und Alexander) waren wir insgesamt favorisiert und an den Brettern 1-4 auch durchweg st√§rker besetzt als unsere Gegner - zumindest nominell! Denn es reichte an diesen Brettern lediglich zu 1,5 Brettpunkten f√ľr uns. Peter gewann, und Galina erlang ein Remis. Die Niederlagen von Ram√≥n und Daniel kamen jedoch beide √ľberraschend. Und hinten waren die Gastgeber gar leicht st√§rker aufgestellt. Dort reichte es auch nur zu einem "2:2". Hagen und Mousa gewannen, w√§hrend Wolfgang und Karlheinz beide verloren. Diese 3,5:4,5-Niederlage war genauso unerwartet wie unn√∂tig.

WSC2 - unser einziges Team mit Heimspiel in dieser Runde - empfing Aurich2. An den ersten drei Brettern waren wir recht stark aufgestellt. Klaus an Brett 3 gewann bereits nach 19 Z√ľgen. Heinz am Spitzenbrett konnte mit einem Remis aufwarten. Gleiches galt f√ľr Andreas (Brett 4). Vladimir (Brett 2) hatte zwar mehrere Minusbauern, konnte sich aber in eine Remisschaukel retten. Konstantin (Brett 6) erh√∂hte dann auf 3,5:1,5.¬† Der Mannschaftssieg war damit perfekt. Last but not least machte Erwin an Brett 5 ebenfalls Remis. Mit 4:2 ging der Wettkampf also an uns. Und mit aktuell 4 Mannschaftspunkten stehen wir jetzt ganz ordentlich da.

WSC3 musste bei Jever2 ran. Kurios: Offenbar war sich keiner der vor Ort Anwesenden (weder von der Heim- noch von der Gastmannschaft) im Klaren dar√ľber, mit welcher Bedenkzeit zu spielen w√§re. Man einigte sich auf 90 Minuten sowie 30 Minuten Rest. Richtig gewesen w√§re 120 Minuten (f√ľr 40 Z√ľge) sowie 30 Minuten Rest. Was soll man dazu sagen? Schachspieler ...! Sportlich gesehen war die erste Partie bereits nach 15 Minuten beendet. Marten an Brett 4 verlor. Da h√§tte die (eigentlich l√§ngere) korrekte Bedenkzeit wohl auch nichts dran ge√§ndert. Klaus-Dieter (Brett 1) und Felix (Brett 3) gewannen beide. Stephan (Brett 2) verlor dagegen. Somit trennte man sich schiedlich-friedlich mit 2:2.

WSC1 hat f√ľr den Rest des Jahres Ruhe und ist spielfrei in Runde 4. WSC2 und WSC3 m√ľssen dann noch einmal ran. Beide haben ein Heimspiel am 3. Advent.

PokalMM Runde 1

Premiere! Nach mehreren Anläufen, bei denen wir immer in Runde 1 gegen ein höherklassiges Team rausgeflogen sind, haben wir dieses Jahr die erste Pokalrunde erfolgreich absolviert und das Achtelfinale erreicht. Diesmal war der SV Esens bei uns zu Gast.

Esens gilt nach seinem nachtr√§glichen R√ľckzug aus der Landesliga f√ľr diese Saison nichtsdestotrotz als "Landesliga"-Team und ist damit ebenfalls h√∂herklassig, da unsere Erste bekanntlich nicht in der Landesliga, sondern lediglich in der Bezirksliga spielt. Unter diesen Umst√§nden h√§tte uns zum Weiterkommen bereits ein 2:2 gereicht, wenn die "Berliner Wertung" 5:5 oder besser (aus unserer Sicht) ausgegangen w√§re. Und es war ein spannender Wettkampf.

Bei uns waren Ram√≥n, Heinz, Klaus und Heino im Einsatz. H√§tten wir nach DWZ aufgestellt, so w√§re dies die Reihenfolge gewesen. Aber bei der PokalMM kann man aufstellen, wie man m√∂chte. So haben wir uns dazu entschieden, "taktisch" aufzustellen. Klaus spielte an Brett 1 - in der Hoffnung, dass wir die Bretter 2 und 3 gewinnen w√ľrden. Dies h√§tte bereits gelangt. Es kam etwas anders.

Klaus fand an Brett 1 seinen Meister. Heinz wiederum glich an Brett 3 zum zwischenzeitlichen 1:1 aus. So weit war alles im Plan. Verlieren durfte Ram√≥n (Brett 2) nun nicht, sonst w√§ren wir raus gewesen. Gewinnt er, sind wir weiter. Was macht er? Er spielt Remis! Nun lag alles an Heino. Verliert er, sind wir raus. Spielt er Remis, entscheidet die "Berliner Wertung" zugunsten von Esens, und wir sind ebenfalls raus. Er musste also gewinnen. Im Endspiel gelang es ihm, sich einen gedeckten Freibauern zu bilden. Dieser war "kriegsentscheidend" und gab den Ausschlag zu unseren Gunsten. Nach f√ľnf Stunden Spielzeit konnte Heino gewinnen und so den 2,5:1,5-Mannschaftssieg eint√ľten. Nun hei√üt es, auf die Auslosung zur n√§chsten Runde zu warten. Vielleicht geht da ja noch mehr!

Mannschaftskämpfe Runde 2

... und t√§glich gr√ľ√üt das Murmeltier! Runde 2 der Mannschaftsk√§mpfe, und alles wie gehabt. Insbesondere im Erwachsenenbereich hatten wir personelle Ausf√§lle ohne Ende. WSC1 musste auf insgesamt VIER Stammspieler verzichten. Um kein Brett freizulassen, sprang notgedrungen unser Erster Vorsitzender ein. Und auch bei WSC2 fehlten zwei Stammkr√§fte - neben den vier Spieler, die in unsere "Erste" hochgerutscht sind. Sagenhaft, dass wir es trotzdem geschafft haben, alle Bretter in allen drei Mannschaften zu besetzen!

Nun zum sportlichen Teil. WSC1 empfing die "Erste" aus Varel. Erwartet wurde ein Duell auf Augenh√∂he. Das war es auch - mit einem knappen 5:3-Sieg f√ľr uns. Die Bretter 1, 2, 4 und 6 (von uns besetzt durch Ram√≥n, Galina, Hagen und Vladimir) endeten allesamt Remis. Lediglich Hans-Dieter fand an Brett 8 seinen Meister und verlor. Daniel, Heinz und Mousa an den Brettern 3, 5 und 7 waren erfolgreich und gewannen.

Ebenfalls ein Heimspiel hatte WSC3, die heute erst ins Geschehen eingriff (= spielfrei in Runde 1). Und ebenfalls war Varel zu Gast - n√§mlich Varel 2, die den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksklasse Nordwest anstreben. Neben Stephan (Brett 1) boten wir noch drei Jugendliche an den folgenden Brettern auf (Felix, Lukas und Marten).¬† Es gab die erwartete 0:4-Niederlage gegen die haushoch favorisierten G√§ste. Die H√∂he der Niederlage t√§uscht jedoch √ľber die tats√§chlichen Gegebenheiten hinweg. Felix und Marten haben immerhin zwei Stunden gefightet, ehe sie sich geschlagen geben mussten. Es gab hier sogar Lob vom Gegner.

Ausw√§rts musste WSC2 antreten, und zwar bei Emden2. Nach der Auftaktniederlage gegen Papenburg1 waren wir um Wiedergutmachung bem√ľht. Es fing auch gut an. Konstantin an Brett 6 hatte zwar einen Bauern weniger, konnte jedoch die gegnerische Dame erobern und gewann. Andreas (Brett 4) verlor allerdings leider. Als n√§chstes spielte Erwin (Brett 5) Remis. Nun brachte uns Wolfgang an Brett 2 wieder in F√ľhrung. Karlheinz (Brett 3) nutzte einen Fehler seines Gegners aus. Da war es schlussendlich egal, dass Klaus sein Endspiel mit einem Minusbauern verlor. Mit diesem 3,5:2,5-Ausw√§rtssieg ist uns die Wiedergutmachung gelungen.