Mannschaftkämpfe Runde 5 (WSC1 + WSC2) bzw. Runde 6 (WSC3)

Licht und Schatten gab es am ersten Mannschaftsspieltag des Kalenderjahres 2018. Der Schatten war unser personeller Aderlass, der sich durch alle 3 Mannschaften zog. Letztlich war er so groß, dass wir das Auswärtsspiel unserer Dritten bei Ammerland 4 kampflos aufgaben.

Unsere Erste trat beim VfR Heisfelde an und musste dabei auf Alexander, Anton und Hagen verzichten, so dass Wolfgang, Klaus und Mousa aus der Zweiten hochrutschten. Letztgenannter (Brett 8) war als Erster mit seiner Partie fertig. Er gewann das Turmendspiel. Danach machten Vladimir und Peter (Brett 5 und Brett 4) jeweils Remis. Galina am Spitzenbrett verlor leider, so dass es jetzt 2:2 stand. Wolfgang (Brett 6) hatte zwischenzeitlich einen Bauern weniger, stand aber dafür sehr aktiv. Er lehnte ein Remisangebot ab und gewann schließlich. Ramón (Brett 3) stand vorübergehend deutlich schlechter, konnte aber noch ein Remis holen. Klaus (Brett 7) hatte zwar einen Bauern mehr, fand aber keinen Gewinnweg und nahm das Remisangebot an. Schließlich musste Andreas (Brett 2) nur noch sein Turmendspiel Remis halten, was ihm auch gelang. Damit war der 4,5:3,5-Auswärtssieg eingetütet.

WSC 2 empfing Varel 2 und musste neben den drei Spielern, die unsere Erste auffüllten, auch noch Volker und Heino ersetzen. Mit Erwin (Brett 6) verlor einer unser Nachrücker seine Partie. Heinz (Brett 1) erlang ein Remis. Thomas (Brett 2) tat es ihm gleich, wobei er allerdings Gewinnmöglichkeiten ausließ. An Brett 3 folgte dann das nächste Remis, und zwar durch Matthias (in komplizierter Stellung). An den beiden nunmehr noch offenen Brettern hatten wir eigentlich keine Chance mehr, aber die haben wir genutzt. Klaus-Dieter (Brett 5) zauberte noch einen Gewinn herbei. Und an Brett 4 wollte Karlheinz eigentlich schon aufgeben wegen der vermeintlichen Einstellung eines Läufers. Aber das Kämpfen hat sich gelohnt. In Zeitnot blitzte sein Gegner. Dass seine Zeit schon abgelaufen war, bemerkte offenbar niemand. Aber durch das Blitzen stellte er seine Dame ein. Diese Partie ging also überraschenderweise auch noch an uns. Mit 3,5:2,5 gewannen wir diesen Wettkampf.

Bleibt also nur de Ärger über das abgesagte Spiel der Dritten. Hätten wir von den Absagen frühzeitiger erfahren, so hätten wir mit unserer Dritten von vornherein anders planen und ggf. ein paar unserer Jugendlichen einbeziehen können. Hoffen wir, dass derartige Probleme in den nächsten Runden nicht mehr auftreten.