Mannschaftskämpfe Runde 4

Am 3. Advent mussten wir wieder an die Bretter - zumindest zwei unserer drei Mannschaften. WSC1 war spielfrei und greift erst im Januar wieder ins Geschehen ein.

Dadurch, dass unsere Erste spielfrei war, konnte unsere Zweite personell aus dem Vollen sch√∂pfen. Wir waren eigentlich guter Dinge, zumal unser Gast Jever1 zwar vollz√§hlig, aber ersatzgeschw√§cht antrat. Aber es lief nicht gut f√ľr uns. Heinz (Brett 1) und Mousa (Brett 5) spielten relativ schnell Remis. Wolfgang (Brett 4) lehtne zu diesem Zeitpunkt ein Remisangebot ab, da noch vieles offen und somit unklar war. Die Niederlage von Karlheinz (Brett 6) konnte Vladimir (Brett 2) noch kompensieren. Aber Klaus (Brett 3), der zwei Bauern und damit die Partie einstellte, verlor leider. Last but not least war f√ľr Wolfgang leider nicht mehr als ein Remis drin. Wir gehen also mit einer 2,5:3,5-Niederlage ins neue Jahr.

Bei WSC3 war es noch deutlicher. Mit zwei Senioren (Erwin und Konstantin) an den ersten beiden Brettern und zwei Jugendlichen (Felix und Lukas) an den Brettern 3 und 4 traten wir an. Unser Gast war die vierte Mannschaft aus Bad Zwischenahn (eine reine Seniorentruppe). Dass unsere Jugendlichen Lehrgeld zahlen mussten und beide Partien verloren, war halbwegs einklakuliert. Aber dass auch an den ersten beiden Brettern nichts Z√§hlbares f√ľr uns heraussprang, war schon eine kleine Entt√§uschung. Mit 0:4 ging dieser Wettkampf an das Team von Ammerland 4.

Am 20.01.2019 geht es weiter. Dann sind wieder alle drei Teams im Einsatz - hoffentlich mit besseren Resultaten!

Mannschaftskämpfe Runde 3

Am Totensonntag stand Spieltag 3 der laufenden Saison in allen Staffeln auf dem Plan. Unsere Erste musste in Bad Zwischenahn bei Ammerland3 antreten. Trotz unserer Ausf√§lle (Andreas, Anton und Alexander) waren wir insgesamt favorisiert und an den Brettern 1-4 auch durchweg st√§rker besetzt als unsere Gegner - zumindest nominell! Denn es reichte an diesen Brettern lediglich zu 1,5 Brettpunkten f√ľr uns. Peter gewann, und Galina erlang ein Remis. Die Niederlagen von Ram√≥n und Daniel kamen jedoch beide √ľberraschend. Und hinten waren die Gastgeber gar leicht st√§rker aufgestellt. Dort reichte es auch nur zu einem "2:2". Hagen und Mousa gewannen, w√§hrend Wolfgang und Karlheinz beide verloren. Diese 3,5:4,5-Niederlage war genauso unerwartet wie unn√∂tig.

WSC2 - unser einziges Team mit Heimspiel in dieser Runde - empfing Aurich2. An den ersten drei Brettern waren wir recht stark aufgestellt. Klaus an Brett 3 gewann bereits nach 19 Z√ľgen. Heinz am Spitzenbrett konnte mit einem Remis aufwarten. Gleiches galt f√ľr Andreas (Brett 4). Vladimir (Brett 2) hatte zwar mehrere Minusbauern, konnte sich aber in eine Remisschaukel retten. Konstantin (Brett 6) erh√∂hte dann auf 3,5:1,5.¬† Der Mannschaftssieg war damit perfekt. Last but not least machte Erwin an Brett 5 ebenfalls Remis. Mit 4:2 ging der Wettkampf also an uns. Und mit aktuell 4 Mannschaftspunkten stehen wir jetzt ganz ordentlich da.

WSC3 musste bei Jever2 ran. Kurios: Offenbar war sich keiner der vor Ort Anwesenden (weder von der Heim- noch von der Gastmannschaft) im Klaren dar√ľber, mit welcher Bedenkzeit zu spielen w√§re. Man einigte sich auf 90 Minuten sowie 30 Minuten Rest. Richtig gewesen w√§re 120 Minuten (f√ľr 40 Z√ľge) sowie 30 Minuten Rest. Was soll man dazu sagen? Schachspieler ...! Sportlich gesehen war die erste Partie bereits nach 15 Minuten beendet. Marten an Brett 4 verlor. Da h√§tte die (eigentlich l√§ngere) korrekte Bedenkzeit wohl auch nichts dran ge√§ndert. Klaus-Dieter (Brett 1) und Felix (Brett 3) gewannen beide. Stephan (Brett 2) verlor dagegen. Somit trennte man sich schiedlich-friedlich mit 2:2.

WSC1 hat f√ľr den Rest des Jahres Ruhe und ist spielfrei in Runde 4. WSC2 und WSC3 m√ľssen dann noch einmal ran. Beide haben ein Heimspiel am 3. Advent.

PokalMM Runde 1

Premiere! Nach mehreren Anläufen, bei denen wir immer in Runde 1 gegen ein höherklassiges Team rausgeflogen sind, haben wir dieses Jahr die erste Pokalrunde erfolgreich absolviert und das Achtelfinale erreicht. Diesmal war der SV Esens bei uns zu Gast.

Esens gilt nach seinem nachtr√§glichen R√ľckzug aus der Landesliga f√ľr diese Saison nichtsdestotrotz als "Landesliga"-Team und ist damit ebenfalls h√∂herklassig, da unsere Erste bekanntlich nicht in der Landesliga, sondern lediglich in der Bezirksliga spielt. Unter diesen Umst√§nden h√§tte uns zum Weiterkommen bereits ein 2:2 gereicht, wenn die "Berliner Wertung" 5:5 oder besser (aus unserer Sicht) ausgegangen w√§re. Und es war ein spannender Wettkampf.

Bei uns waren Ram√≥n, Heinz, Klaus und Heino im Einsatz. H√§tten wir nach DWZ aufgestellt, so w√§re dies die Reihenfolge gewesen. Aber bei der PokalMM kann man aufstellen, wie man m√∂chte. So haben wir uns dazu entschieden, "taktisch" aufzustellen. Klaus spielte an Brett 1 - in der Hoffnung, dass wir die Bretter 2 und 3 gewinnen w√ľrden. Dies h√§tte bereits gelangt. Es kam etwas anders.

Klaus fand an Brett 1 seinen Meister. Heinz wiederum glich an Brett 3 zum zwischenzeitlichen 1:1 aus. So weit war alles im Plan. Verlieren durfte Ram√≥n (Brett 2) nun nicht, sonst w√§ren wir raus gewesen. Gewinnt er, sind wir weiter. Was macht er? Er spielt Remis! Nun lag alles an Heino. Verliert er, sind wir raus. Spielt er Remis, entscheidet die "Berliner Wertung" zugunsten von Esens, und wir sind ebenfalls raus. Er musste also gewinnen. Im Endspiel gelang es ihm, sich einen gedeckten Freibauern zu bilden. Dieser war "kriegsentscheidend" und gab den Ausschlag zu unseren Gunsten. Nach f√ľnf Stunden Spielzeit konnte Heino gewinnen und so den 2,5:1,5-Mannschaftssieg eint√ľten. Nun hei√üt es, auf die Auslosung zur n√§chsten Runde zu warten. Vielleicht geht da ja noch mehr!