WSC 1 mit Unentschieden

Zweite siegt kampflos, Dritte verliert

Nach einem langen Spieltag trennte sich der WSC I mit einem Unentschieden von Nordhorn-Blanke 3.
Der heutige Mannschaftskampf begann vielversprechend, konnten wir doch mit der Bestbesetzung gegen unsere Gäste aus Nordhorn antreten. Auch die ersten Ergebnisse versprachen einen guten Verlauf, da wir aufgrund der Siege von Zotin und Sölken, sowie des Remis von Nedkov, in Führung gehen konnten. Dann allerdings setzten sich die Gäste an den ersten beiden Brettern gegen Heirich und Korsus durch, die aber lange Zeit gut dagegenhalten konnten. Anschließend endete die Partie von Juilfs nach guter Gegenwehr ihrerseits remis. Damit stand es 3:3 und das Ergebnis hing von den beiden offenen Partien an den Brettern vier und sieben (Willms und Stürcken) ab. Axel hatte zwar einen Bauern weniger, konnte aber Dank genauen Spiels und guter Verteidigung das Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern in den sicheren Remishafen steuern. Ähnlich verhielt es sich bei Volker, auch hier gab es ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, allerdings bei gleicher Bauernanzahl. Die Stellung war festgefahren und schließlich einigten sich die beiden Spieler auf Remis.
Somit endete der Kampf mit einem gerechten Unentschieden, welches aber keiner der beiden Mannschaften im Kampf um den Klassenerhalt nützen dürfte, da wahrscheinlich drei Mannschaften absteigen werden.

Unsere Zweite hätte heute eigentlich Rhauderfehn zu Gast gehabt. Jedoch ging es in diesem Wettkampf (Dritter gegen Vierter) nur noch um die "goldene Ananas". Keiner konnte mehr auf- oder absteigen. Offensichtlich daher zog es der Fehntjer SK vor, nicht zu diesem Auswärtsspiel anzureisen, so dass die Begegnung kampflos mit 6-0 an WSC 2 ging, die damit den Fehntjer SK noch vom dritten Platz verdrängten und somit noch aufs Treppchen gestiegen sind.

WSC 3 - unser Nachwuchs - hatte heute ebenfalls den letzten Wettkampf. Es ging nach Nordenham zum SV Butjadingen. Rouven erwischte keinen guten Tag und verlor an Brett 2 ziemlich schnell. Annika wählte leider eine falsche Strategie und musste gegen ihren um 600 DWZ-Punkte stärkeren Gegner nach guter Gegenwehr die Waffen strecken. Somit führten die Gastgeber von der Unterweser bereits mit 2-0. An Brett 1 spielte Ramón gegen einen blinden, jedoch gut 200 DWZ-Punkte stärkeren Spieler. Dies war natürlich eine neue Herausforderung für unseren Youngster. Zum einen das Spielen an zwei Brettern (einem "normalen" Schachbrett sowie einem Brett mit Steckfiguren für den bilnden Spieler) und das laute Ansagen der gemachten Züge. Nach Ramóns Abwicklung mit Turm gegen Läufer und Springer sah es teilweise vorteilhaft aus. Das Remis geht aber in Ordnung. Schließlich noch zu unserem Brett 4. Elisa spielte von Beginn an druckvoll. Mit einer Springergabel, bei der beide Türme gleichzeitig angegriffen wurde, konnte sie den Partiegewinn einleiten. So nahmen wir immerhin 1,5 Brettpunkte von der Weser mit an die Jade. Die Saison wurde anschließend innerhalb der dritten Mannschaft mit einem gemeinsamen Eisessen beendet.