Wertloser Sieg zum Abschluss

Abstieg war nicht zu verhindern

Heute war der letzte Mannschaftsspieltag der aktuellen Saison angesagt. Wir mussten nach Osnabr├╝ck und dort bei der SG Osnabr├╝ck 2 antreten. Es sollte unser vorerst letzter Auftritt in der Verbandsliga gewesen sein.

Die Vorzeichen waren denkbar schlecht. Kurzfristig am Sonntagmorgen sagte Axel krankheitsbedingt ab. So kurzfristig war kein Ersatz mehr zu bekommen. Also fuhren wir zu siebt nach Osnabr├╝ck - was unsere Chancen nicht gerade steigen lie├č.

Dort angekommen, erfuhren wir, dass unser Gegner ebenfalls dezimiert antrat, und zwar nur zu sechst. Osnabr├╝ck lie├č die Bretter 1 und 2 frei, wir lediglich Brett 2. Somit f├╝hrten wir wenigstens von Beginn an mit 1-0 durch den kampflosen Punkt von Andreas. Klaus konnte einen Angriffsversuch seines Gegners kontern und eine Figur bzw. kurz danach auch die Partie gewinnen. Vladimirs Angriff schulg ebenfalls durch - 3-0 f├╝r uns.

Verloren hat von unseren ├╝brigen Spielern niemand mehr. Heinz, Peter und Hagen steuerten je ein Remis bei, Martin gar einen vollen Punkt. Im letzten Spiel haben wir also den ersten Sieg eingefahren, und zwar mit 5,5-1,5. Aber alles andere lief gegen uns. Zum einen hat Nordhorn-Blanke 3 (das Team, das wir h├Ątten ├╝berholen m├╝ssen) mit 6-2 in Bad Zwischenahn gewonnen, so dass wir Vorletzter blieben. Ferner haben in der Oberliga Nordwest Stade und Uelzen verloren, so dass neben Salzgitter nun auch Stade absteigt, und zwar in die Landesliga Nord. Da nunmehr die beiden Landesliga-Nord-Absteiger dummerweise ausgerechnet in "unsere" Verbandsliga absteigen, steigen diesmal die letzten 3 Teams aus der Verbandsliga West ab. Auch wenn wir Nordhorn-Blanke 3 also noch ├╝berholt h├Ątten - wir w├Ąren trotzdem abgestiegen.

N├Ąchste Saison haben wir also wieder k├╝rzere Fahrten. Vielleicht k├Ânnen wir ja erneut um den Aufstieg mitspielen.

 

WSC 1: Abstieg r├╝ckt n├Ąher ...

... aber die Hoffnung stirbt zuletzt

Beim gestrigen Heimspiel unserer Ersten war Bad Zwischenahn zu Gast. Viel hatten wir uns f├╝r diesen Wettkampf ohnehin nicht ausgerechnet. Zumal wir kurzfristig auch noch krankheitsbedingt auf zwei Stammspieler verzichten mussen (Galina und Peter fielen aus). Daf├╝r mussen Martin und Klaus einspringen. Verkauft haben wir uns jedoch recht ordentlich. Die erwartete Klatsche gab es nicht.

Es begann gut f├╝r uns. Volker konnte ein Remis erzielen und Valdimir seine Partie irgendwie noch umbiegen, so dass wir schnell mit 1,5-0,5 f├╝hrten. Nun erhielt Klaus, der etwas besser stand, ein Remisangebot. Da es an den ├╝brigen Brettern jedoch auch gut f├╝r uns aussah, erlaubte Mannschaftsf├╝hrer Hagen die Annahme des Angebotes. Kurz danach konnte Martin gewinnen - 3-1 f├╝r uns.

Leider kam jedoch kein Brettpunkt mehr hinzu. Andreas musste klein beigeben. Und Axel konnte dem Druck auch leider nicht standhalten. Recht gut sah es f├╝r Hagen aus. Aber in extremer Zeitnot stellte er eine Figur und damit auch die Partie ein. Und letztlich trug auch der Kampf von Heinz leider keine Fr├╝chte. Somit zogen wir mit 3-5 den K├╝rzeren.

In den Staffeln ├╝ber uns - insbesondere in der Oberliga Nordwest - sieht es jetzt allerdings nicht mehr so schlecht aus f├╝r uns. Dort werden auf jeden Fall zwei Mannschaften absteigen. Falls es sich bei beiden Mannschaften um Teams handelt, die in die Landesliga S├╝d rutschen, werden aus unserer Staffel (der Verbandsliga West) nur zwei Mannschaften absteigen (also Platz 9 und 10). Und Platz 8 ist f├╝r uns noch machbar - wenngleich dazu neben einem Sieg unsererseits auch noch Sch├╝tzenhilfe erforderlich ist, damit wir NOH-Blanke 3 ├╝berholen k├Ânnen. D.h. bei unserem Ausw├Ąrtsspiel in Osnabr├╝ck m├╝ssen wir alles geben!

 

WSC 1 mit Unentschieden

Zweite siegt kampflos, Dritte verliert

Nach einem langen Spieltag trennte sich der WSC I mit einem Unentschieden von Nordhorn-Blanke 3.
Der heutige Mannschaftskampf begann vielversprechend, konnten wir doch mit der Bestbesetzung gegen unsere G├Ąste aus Nordhorn antreten. Auch die ersten Ergebnisse versprachen einen guten Verlauf, da wir aufgrund der Siege von Zotin und S├Âlken, sowie des Remis von Nedkov, in F├╝hrung gehen konnten. Dann allerdings setzten sich die G├Ąste an den ersten beiden Brettern gegen Heirich und Korsus durch, die aber lange Zeit gut dagegenhalten konnten. Anschlie├čend endete die Partie von Juilfs nach guter Gegenwehr ihrerseits remis. Damit stand es 3:3 und das Ergebnis hing von den beiden offenen Partien an den Brettern vier und sieben (Willms und St├╝rcken) ab. Axel hatte zwar einen Bauern weniger, konnte aber Dank genauen Spiels und guter Verteidigung das Endspiel mit ungleichfarbigen L├Ąufern in den sicheren Remishafen steuern. ├ähnlich verhielt es sich bei Volker, auch hier gab es ein Endspiel mit ungleichfarbigen L├Ąufern, allerdings bei gleicher Bauernanzahl. Die Stellung war festgefahren und schlie├člich einigten sich die beiden Spieler auf Remis.
Somit endete der Kampf mit einem gerechten Unentschieden, welches aber keiner der beiden Mannschaften im Kampf um den Klassenerhalt n├╝tzen d├╝rfte, da wahrscheinlich drei Mannschaften absteigen werden.

Unsere Zweite h├Ątte heute eigentlich Rhauderfehn zu Gast gehabt. Jedoch ging es in diesem Wettkampf (Dritter gegen Vierter) nur noch um die "goldene Ananas". Keiner konnte mehr auf- oder absteigen. Offensichtlich daher zog es der Fehntjer SK vor, nicht zu diesem Ausw├Ąrtsspiel anzureisen, so dass die Begegnung kampflos mit 6-0 an WSC 2 ging, die damit den Fehntjer SK noch vom dritten Platz verdr├Ąngten und somit noch aufs Treppchen gestiegen sind.

WSC 3 - unser Nachwuchs - hatte heute ebenfalls den letzten Wettkampf. Es ging nach Nordenham zum SV Butjadingen. Rouven erwischte keinen guten Tag und verlor an Brett 2 ziemlich schnell. Annika w├Ąhlte leider eine falsche Strategie und musste gegen ihren um 600 DWZ-Punkte st├Ąrkeren Gegner nach guter Gegenwehr die Waffen strecken. Somit f├╝hrten die Gastgeber von der Unterweser bereits mit 2-0. An Brett 1 spielte Ram├│n gegen einen blinden, jedoch gut 200 DWZ-Punkte st├Ąrkeren Spieler. Dies war nat├╝rlich eine neue Herausforderung f├╝r unseren Youngster. Zum einen das Spielen an zwei Brettern (einem "normalen" Schachbrett sowie einem Brett mit Steckfiguren f├╝r den bilnden Spieler) und das laute Ansagen der gemachten Z├╝ge. Nach Ram├│ns Abwicklung mit Turm gegen L├Ąufer und Springer sah es teilweise vorteilhaft aus. Das Remis geht aber in Ordnung. Schlie├člich noch zu unserem Brett 4. Elisa spielte von Beginn an druckvoll. Mit einer Springergabel, bei der beide T├╝rme gleichzeitig angegriffen wurde, konnte sie den Partiegewinn einleiten. So nahmen wir immerhin 1,5 Brettpunkte von der Weser mit an die Jade. Die Saison wurde anschlie├čend innerhalb der dritten Mannschaft mit einem gemeinsamen Eisessen beendet.

 

WSC 1 gedem├╝tigt

Zweite und Dritte verlieren nicht

Der gestrige Mannschaftsspieltag verlief ├Ąu├čerst unterschiedlich f├╝r unsere drei Mannschaften. Die Erste musste nach Rastede - eine Mannschaft, die unseres Erachtens zum erweiterten Kreis der Abstiegskandidaten z├Ąhlte. Allerdings begann der Sonntagmorgen schlecht f├╝r uns. Axel Willms sagte kurzfristige krankheitsbedingt ab. Zwar konnte Manschaftsf├╝hrer Hagen S├Âlken noch kurzfristig Heino Werner von der Zweiten bekommen. Aber ad├Ąquat war dieser Ersatz leider nicht. WSC 1 wurde in Rastede mit 7-1 verm├Âbelt.

Lediglich zwei Remis konnten die WSCler einfahren, und zwar durch Volker St├╝rcken und Galina Juilfs. Alle anderen (Heinz Korsus, Andreas Heirich, Vladimir Zotin, Hagen S├Âlken, Martin Schulthei├č und besagter Heino Werner) mussten die Segel streichen. Die Ausf├Ąlle von Axel Willms und auch Peter Nedkov (der sich allerdings bereits langfristig f├╝r dieses Spiel abgemeldet hat) wogen doch ├Ąu├čerst schwer, da alle anderen Spieler ein oder zwei Bretter hochrutschen mussten. Nun MUSS ein Sieg im n├Ąchsten Heimspiel gegen Nordhorn-Blanke 3 her. Das Gute ist, dass wir aus eigener Kraft noch Platz 8 erreichen k├Ânnen. Das Schlechte ist, dass ggf. dieser Platz aber nicht zum Klassenerhalt reicht. Nach dem derzeitigen Stand in den Spielklassen ├╝ber uns gibt es in der Verbandsliga West diesmal drei Absteiger. Aber abgerechnet wird erst zum Schluss ...

Nun zu WSC 2. Diese musste zum Tabellenletzten nach Norden. Allerdings mit einem Mann weniger. Denn f├╝r den an WSC 1 abgegebenen Heino Werner konnte kein kurzfristiger Ersatz bekommen werden. So fuhren wir nur zu f├╝nft nach Norden und lie├čen Brett 3 frei, wo wir Manfred Dallinga einsetzten. Schnell besorgte Wolfgang Broska jedoch durch einen starken Angriff das 1:1. Kurz danach machte Klaus Schumacher Remis. An den Brettern 4 bis 6 sah es jetzt eigentlich gut f├╝r uns aus. Dann ├╝bersah Hans-Dieter B├╝rger jedoch eine Drohung und machte aus einer Gewinn- eine Verluststellung. Er k├Ąmpfte jedoch weiter. Erwin Wiercioch, der zun├Ąchst in ├Ąu├čerst unklarer Stellung ein fr├╝hes Remisangebot ablehnte, wurde hierf├╝r belohnt und gewann. Hans-Dieter B├╝rger musste letztlich aber doch aufgeben - also wieder unentschieden (2,5-2,5). Es spielte nur noch unser Youngster Ram├│n Mildner. Er hatte ein vorteilhaftes, aber extrem schwieriges Turmendspiel auf dem Brett mit einem Mehrbauern. Einen Turm musste er jedoch gegen einen gegnerischen Freibauern geben. Ferner wurde ein Turmtausch vorgenommen, so dass Ram├│n jetzt einen Minusturm hatte. Jedoch konnte er mit zwei verbundenen und entfernten Freibauern aufwarten. Somit musste sein Gegner den Turm wieder f├╝r einen Bauern zur├╝ck geben. Im Bauernendspiel holte sich schlie├člich jeder noch eine Dame. Da aber au├čer den beiden Damen und K├Ânigen nichts mehr auf dem Brett war, einigte man sich auf Remis. Mit einem 3-3 im Gep├Ąck fuhren wir also nach Hause. Damit steht fest, dass wir die Saison nicht mit einem negativen Punktekonto abschlie├čen - bei derzeit 7-5 Punkten und noch einem ausstehenden Kampf.

Nun zu WSC 3. Wie gesagt - auch die Dritte hat nicht verloren. Jever 2 sagte bereits am Samstag witterungsbedingt die Partie ab. Als Nachholtermin wurde der 19.02. festgelegt. Stellt sich jedoch die Frage, weshalb Jever 1 in der Lage war, in Esens bei SG Esens-Wittmund 2 mit 6 Mann anzutreten, w├Ąhrend Jever 2 nicht einmal (mit nur 4 Mann) die knapp 20 km nach Wilhelmshaven "gewagt" hat. Abgesehen davon g├Ąbe es auch ├Âffentliche Verkehrsmittel wie z.B. die Nordwestbahn, die zwischen Jever und Wilhelmshaven verkehrt ...